| Datum | Samstag, 11. Juli 2026 | |
| Uhrzeit | 10–14 Uhr | |
| Sprache | 🇬🇧 Englisch | |
Vor 200 Jahren gründete Joseph Meyer in Gotha das Bibliographische Institut und sein Sohn verlegte es 1874 nach Leipzig. Bekannt war der Verlag durch preiswerten Klassikerausgaben, „Meyer’s Groschenbibliothek der deutschen Classiker für alle Stände“, Lexika, wie Mayers Konversationslexikon, sowie als Herausgeber des Duden, von Brehms Tierleben und der BI-Hochschultaschenbücher.
Für Joseph Meyer war Leipzig ein ganz besonderer Ort. In seiner Zeitschrift mit Essays über die unsere Welt und unser Universum, Meyer’s Universum (1837), schreibt er
Es gibt welthistorische Namen, welche wie Signal-Feuerthürme aufgerichtet stehen in der Sahara der Vergangenheit, und die, wenn der Odem der Zeit Alles verweht, und der Staub der Jahrtausende Alles in Nacht und Vergessenheit begräbt, dem Forscher den Pfad bezeichnen, welchen die Menschheit wandelte. Ein solcher Name ist Leipzig. Gleich Marathon und Salamis ist er der Erbe der Ewigkeit.
).](https://leipziger-wissensspuren.de/blog/2026-07-11_bib-inst/Meyers_Universum_Band_04_07.jpg)
Bild zum Eintrag Leipzig in Meyer’s Universum (1837). Public domain, via Wikisources.
Was ist geblieben von Ruhm der Stadt? —vom Ruhm ihrer Verlage?