CTRL Z / CTRL Y
Team WissensSpuren und Sven Bergelt (HGB Leipzig)
Eine Kooperation der WissensSpuren
mit der Klasse für Künstlerisches Handeln und Forschen der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig
und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum (DBSM) der Deutschen Nationalbibliothek (DNB).
| Ausstellungslaufzeit | 08.11.2025 – 16.11.2025 | |
| Ort | Deutsches Buch- und Schriftmuseum | |
| der Deutschen Nationalbibliothek | ||
Beteiligte Künstler*innen: Qutiba Alchalabi, Tobias Bertz, Diren Demir, Inga Kruse, Tobias Kurpat, Tina Metschke, Alaina Nugnis, Daisam Othman, Barbora Svobodová
betreut von Sven Bergelt
Faltblatt zur Ausstellung: Jule Oberg
Anlässlich des „Tag des Vergessens. Und des Erinnerns.“ stellte die Klasse für Künstlerisches Handeln und Forschen der HGB Leipzig in der Dauerausstellung des DBSM im Rahmen der Ausstellung „Forget it?!“ aus.
„CTRL Z / CTRL Y“ war vom 8. bis 16. November 2025 zu sehen.

Beiträge von Tina Metschke: Jeden Tag Leben, Alaina Nugnis: 18:36 Uhr und Diren Demir: Speak to the Water. Fotos: DNB / Christine Hartmann.
Die künstlerischen Interventionen bedienten sich recherchebasierter, ortsspezifischer, spekulativer und machtkritischer Arbeitsweisen. Sie befragten Prozesse des Erinnerns und Vergessens aus unterschiedlichen Perspektiven und stellten Bezüge zu thematischen Schwerpunkten der Dauerausstellung her, wie beispielsweise: De/Industrialisierung, hegemoniale Geschichtsrepräsentation, Formen der Zensur oder Verlust und Bewahrung von Wissen.

Beiträge von Barbora Svobodová: The Unseen (links) und Tobias Kurpat: Die Provenienz der Fiktion (mitte, rechts). Fotos: DNB / Christine Hartmann (links, mitte) und Sven Bergelt (rechts).
Der Titel CTRL Z / CTRL Y verweist auf die Tastenkombinationen „Rückgängig machen” und „Wiederherstellen”, die im digitalen Raum das Widerrufen von bereits Gelöschtem aus dem temporären Zwischenspeicher ermöglichen. In der vagen Zone zwischen diesen beiden Befehlen entscheidet sich was zurückgeholt oder für immer gelöscht wird. In diesem Denkraum beleuchteten die künstlerischen Arbeiten Ambivalenzen zwischen Vergessen und Erinnern.

Beitrag von Inga Kruse: 273 Prozessarbeit und das Faltblatt zur Ausstellung von Jule Oberg. Fotos: Sven Bergelt (links) und DNB / Christine Hartmann (rechts).
Das Faltblatt zur Ausstellung wurden gestaltet von Jule Oberg, unter Verwendung der Schrift Polymer, die von Jan Gabriel an der HGB Leipzig entwickelt wurde.
Die Klasse Künstlerisches Handeln und Forschen an der HGB Leipzig wird geleitet von Prof. Christin Lahr und Sven Bergelt.